Europa in Klimafragen – Hemmschuh oder Verbündeter?

Sehr geehrter Herr Bastardi,

beim Lesen des Titels Ihres Artikels war ich zuversichtlich, dass ich einen guten Artikel gefunden habe, welcher dazu beiträgt, die große Frage zu beantworten:

Warum hält sich Europa am Klimawahn fest, während die USA unter Trump’s Führung anscheinend sich davon befreien konnten?

Stattdessen lese ich einen Artikel, wie unverantwortlich die meisten europäischen Staaten sind, wenn ihre Erdgasspeicher unzureichend aufgefüllt sind. Was sicherlich richtig ist, beantwortet aber die große Frage nicht.

Um diese zu beantworten, oder wenigstens einige Aspekte davon zu beleuchten, muss ich weit ausholen.

Die USA wurden durch europäische Einwanderer das geworden, was sie sind, sind aber früh selbständig und selbstbewußt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie dann stark genug, ihr Zweiparteiensystem den westeuropäischen Staaten, sowie die Umstellung des Welthandels auf Dollarbasis (Bretton Woods, 1946) aufzuzwingen. Letzteres bedeutete, entweder Kredite bei einer USA-Bank aufzunehmen, oder Waren kostenlos (gegen Dollarnoten) in die USA zu liefern. Das Zweiparteiensystem bedeutete, die zwei Parteien dürfen sich bekämpfen, ohne die Tabufragen – wie Staatsverschuldung, Schutz der ethnischen Homogenität, der nationalen Wirtschaft, die Bevorzugung vom Clearing-System gegenüber Bretton Woods, sowie das FED-System – zu tangieren.

Die Presse in Westeuropa zwischen 1945 und 1990 war wirklich frei, bis auf diese Tabufragen. Diese Fragen existierten einfach nicht.

Osteuropa haben die USA großzügig der diabolischen Sowjetmacht geschenkt, wohlwissend, dass es eine Frage der Zeit (Jahrzehnte) ist, bis es in ihr Schoß fällt.

In der Zeit von 1945-1990 durchlebte Westeuropa eine glückliche Entwicklung. Die USA hielt die Staaten an einer langen Leine, so lang, dass keiner merkte, dass sie überhaupt da war.

Mit der Schwächung des Kommunismus kamen die ersten Warnsignale. Es kamen immer mehr Einwanderer aus muslimischen Ländern, allen voran aus der Türkei, und erste Stimmen wurden laut, die westlichen Staaten werden mit dem Problem der Staatsverschuldung nicht fertig. Später kamen die Migranten nicht, sie wurden nach Europa transportiert.

Es kam zu den ersten unerklärlichen Attentaten, Selbstmordfällen oder Unfällen. Gemeinsam war, dass die Opfer die sich im Entstehen begriffenen Neue Weltordnung störten oder hätten stören können.

Es sei an folgende Namen erinnert:

Alfred Herrhausen 1989

Detlev Carsten Rohwedder 1991

Jörg Haider 2008. (Nur als Beispiele, die Liste über verdächtige Todesfälle wäre lang.)

Auch gehörte zu den Warnsignalen, dass die USA Deutschland diskret gehindert haben, den Schnellen Brüter in der zweiten Hälfte der 80-er Jahre in Betrieb zu nehmen. Sie wissen, der Schnelle Brüter nutzt auch den 238U (Uran), während die herkömmlichen Kernkraftwerke nur den 235U nutzen, was nur 1 % des natürlichen Urans ausmacht. Wenn ein Verbündeter so eine Technologie installiert, dann freut man sich, bei einem Vasall ist das nicht der Fall. Die Russen betreiben heute munter diese Technologie.

Nach dem Sturz des Kommunismus, und der Verschiebung der osteuropäischen Staaten in die USA-Interessensphäre, kam ein ganz neues Phänomen in Europa auf.

Die lange Leine der Pressefreiheit wurde merklich kürzer. „Political correctness“ war die Devise. Man musste von sich aus wissen, was man sagen darf. Wenn man es nicht wusste, war er weg von der Bühne.

Die USA waren nicht mehr der Bündnispartner, vielmehr der Lehnherr, und die Verbündeten waren plötzlich offen Vasallen.

Innerhalb der USA mag es Unterschiede zwischen Demokraten und Republikanern gegeben haben, nach außen, Europa gegenüber waren sie einheitlich.

Den Klimaschutz haben die in den USA beheimateten Kräfte (deep state) aufgebaut.

Ziel war, die Wirtschaft der von mehrheitlich weißen Nationen bewohnten Länder zu schwächen, die Staatsverschuldung in die Höhe zu treiben. Dieser deep state unternimmt alles, um die homogenen europäischen Nationen durch massenhaften Zutransport von Schwarzafrikanern und Arabern zu brechen.

Wie der deep state den Klimawahn aufgebaut hat, war genial.

Erstens haben sie es einem einflußreichen Unternehmerkreis in den jeweiligen Ländern ermöglicht, dass sie eine goldene Nase daran verdienen.

Zweitens haben sie es erreicht, dass die Wechselparteien in diesen Ländern, oder wenigstens die Parteispitze, auch mitgemacht haben, obwohl, wenn jemand wissen müsste, wie schädlich und unsinnig die Klimapolitik ist, dann waren es die Parteiführungen in diesen Ländern. Ob einzelne Politiker Zuwendungen vom Klimalobby erhalten, weiss ich nicht, vielleicht genügt die Furcht davor, als „Klimaleugner” gebrandmarkt zu werden.

Drittens, hat der deep state erreicht, dass die Medien zu 99 % den Klimawahn unterstützt und verstärkt haben.

Und in diese Situation platzt Trump Anfang 2025, und sagt, 2×2 = 4.

Auch ist es neu, dass die USA auf Europa nicht, wie ein Monolith wirken, sondern die USA-Demokraten nach wie vor den Klimawahn forcieren. Und dieses neue Phänomen beobachten die europäischen Politiker sehr genau.

Ist es ein Wunder, dass Europa mit dem Wechsel zur Normalität nicht mitmacht?

Hier gibt es keine starke Partei, wie die USA-Republikaner. Hier gibt es nur Wechselparteien, die, wenn sie plötzlich sagen würden, dass der Klimawahn falsch ist, damit auch sagen würden, dass „wir euch jahrzehntelang belogen haben“. Keiner wird das tun.

Eine Chance würde ich sehen, wenn der deep state von sich aus sagen würde, es ist genug, mit der Zerstörung Europas. Schluss mit dem Zutransport von Nichteuropäern, Schluss mit dem Klimawahn. Auch die Banken, die die europäischen Staaten mit ihrem Kreditfluß am Leben halten, wären in der Lage, die Politik zur Räson zu bringen. Ob die das wollen, ist eine andere Frage.

Und wenn der deep state die Medien anweisen würde, offen über den Klimawahn zu sprechen, wäre er innerhalb eines Jahres erledigt.

Solange das nicht geschieht, geht alles den Bach unter.

Herzliche Grüße aus Ungarn

Király József

https://klimarealista.hu/